Austriacus

Qivicon am Ende?

Vorweg.

Ich habe bei einer Aktion die Hombase 2 inkl. 24 Nutzungsmonaten erworben. Dies schien mir für eine 2-jährige Testphase ein fairer Preis.

Nach Einrichtung einiger Grundfunktionen mit Licht und Heizung stieß ich schnell an die Grenzen des Systems. Vor allem die Unflexibilität bei der Erstellung von Situationen bereitete mir Probleme.

Ich hoffte auf Weiterentwicklung des Systems und schrittweise Verbesserung des Systems.

Da. Die Hälfte meiner Testphase ist nun vorbei. Neuerungen so gut wie keine (Klar ich könnte meine Küche umbauen um smarthomefähige Haushaltsgeräte mit meinem Handy zu verbinden!) - dafür meine 2 Sonos-Geräte seit Wochen nicht erreichbar (mittlerweile werden sie gar nicht mehr gefunden) und die Homebase blinkt mehrmals täglich Rot obwohl das Heimnetzwerk stabil läuft.

Eine Verlängerung des Vertrages kommt für mich so nicht in Frage. In den nächsten Monaten werde ich intensiv über den Entwicklungsstand anderer Systeme erkundigen; auch um eine Alternative zu haben falls Qivicon komplett eingestellt wird.

Kennzeichnend dafür ist woh auch der Thread in DIESEM Forum zum Thema Umstieg auf andere Systeme - weg von Qivicon.


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19 Kommentare
2018-05-14T18:24:17Z
  • Montag, 14.05.2018 um 20:24 Uhr
Ich denke, dass das System, wie es aktuell noch beworben wird, so sein Ende gefunden hat. Die Einstellung der Roadmap, die Verweigerung vieler Geräteeinbindungen und das Desinteresse an den Kunden sind klare Zeichen. Ich hoffe, dass wir fair aus den Verträgen kommen.
2018-05-14T20:17:54Z
  • Montag, 14.05.2018 um 22:17 Uhr
Unsinn, warum sollte die Telekom das System einstellen? Auch die Telekom kennt die Umsatzprognosen für die nächsten Jahre beim Thema Smart Home. Ich habe eher zwei Theorien:

1. Das System wird umfassend überarbeitet und das alte System daher brach liegen gelassen.

2. Die Telekom macht, was die Telekom schon seit Jahren macht. Gute Ideen schlecht umsetzen und die Kunden verärgern.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich eine Menge Zeit und Geld in das System gesteckt habe und es geschafft habe, dass derzeit ca. 40 Komponenten nahezu problemlos laufen.
2018-05-15T11:07:43Z
  • Dienstag, 15.05.2018 um 13:07 Uhr
Hallo Austriacus,

ich kann Ihnen klar signalisieren, dass wir mit der Magenta SmartHome App noch lange nicht am Ende sind und Xela-T zumindest teils mit seinen Vermutungen richtig liegt.

Wir haben bereits mehrfach betont, dass wir bereits Ende 2017 damit begonnen haben die Magenta SmartHome App grundlegend verändern werden und wir alle Funktionalitäten überarbeiten werden. Die Situationen sind hierbei natürlich einer der wesentlichen Kernelemente, welches wir anhand der zahlreichen Kundenrückmeldungen spürbar verbessern/erweitern möchten.


@Bergelmir: Wo haben wir denn gesagt, dass wir die Roadmap nicht mehr kommunizieren würden? Wir arbeiten daran, diese zu aktualisieren? Und könnten Sie bitte den Punkt mit dem Desinteresse am Kunden etwas näher beschreiben. Den Eindruck möchten wir nämlich nicht erwecken und ich würde das gerne nachvollziehen können und mit Ihnen auch gerne einen Austausch hierzu führen.

Viele Grüße
Das QIVICON Support Team

2018-05-15T11:58:19Z
  • Dienstag, 15.05.2018 um 13:58 Uhr
@Sascha G, zum Thema Desinteresse am Kunden. Garagentor Aktor und Toggle Mode sage ich da nur. Mich habt ihr leider verloren als Kunden.


Du kannst nichts dafür Sascha, aber das diese, und dies sind doch nun wirklich einfache Wünsche nicht umgesetzt wurden, und ich fürchte auch nie mehr umgesetzt werden, zeigt doch deutlich wie sehr man uns Kunden ignoriert. Peinlich dabei noch das man damals mit einer Garagentor Steuerung geworben hat...


Viele Grüße


2018-05-15T12:18:36Z
  • Dienstag, 15.05.2018 um 14:18 Uhr
Das Desinteresse am Kunden etwas näher beschreiben?


1. Bugfixing katastrophal, sowohl in Bezug auf Geschwindigkeit als auch Qualität

2. Unangekündigte Wartungsarbeiten und Updates, die Ausfälle, Fehlalarme und Fehlfunktionen verursachen (Nein, eine Ankündigung in diesem Forum reicht nicht)

3. Entwicklung komplett vorbei am Kunden, statt 70 verschiedene Geschirrspüler einzubinden lieber mal das System stabilisieren

4. Ein Mitarbeiter mit scheinbar kaum Informationen aus der Entwicklung ("stehe in Austausch", "stimme final ab", "halte Rücksprache", "sollte in Kürze" etc) betreut die gesamte Anwenderschaft. Ist er im Urlaub, gibt es gar keine Rückmeldung

5. Viele Mitarbeiter an der Support Hotline haben keinerlei Fachwissen ("müsste eigentlich gehen")


Reicht das fürs erste?


P.S. Das ist übrigens keine Kritik an dir persönlich, Sascha. Der einzige der noch mehr hängen gelassen wird als wir Kunden, bist vermutlich du.

2018-05-15T15:10:59Z
  • Dienstag, 15.05.2018 um 17:10 Uhr
Sascha G:
...

Wir haben bereits mehrfach betont, dass wir bereits Ende 2017 damit begonnen haben die Magenta SmartHome App grundlegend verändern werden und wir alle Funktionalitäten überarbeiten werden. Die Situationen sind hierbei natürlich einer der wesentlichen Kernelemente, welches wir anhand der zahlreichen Kundenrückmeldungen spürbar verbessern/erweitern möchten.

...


Hallo Sascha, wann kommt denn die veränderte und überarbeitete App? Monatsangabe reicht mir schon.

Sorry, aber für mich ist das nur eine weitere Nebelkerze.

Dass die Telekom die App verbessern MÖCHTE, will ich gern glauben. Das ist aber lediglich eine Absichtserklärung.

Wenn man es wirklich ernst meinen würde mit Verbesserungen, dann hätte man schon ganz anders anfangen müssen.

Statt eines Gremium in dem was auch immer besprochen wird, wäre eine zügige Umsetzung erster Verbesserungen der Funktionalitäten in Form von Updates zielführender gewesen.

Dann könnten alle Kunden sehen, dass es voran geht.

So ist es ein nebeliges Irgendwas, was man irgendwann fertig liefern MÖCHTE. Da nichts konkretes geschrieben wird, kann jeder seiner Vorstellung freien Lauf lassen. 

Wie immer bei Qivcion erweckt das ganze Schauspiel den Eindruck, dass man schlicht Zeit gewinnen möchte um Kunden von einem Wechsel abzuhalten.


Allein in diesem Thread sind schon mindestens zwei Dinge genannt worden (Toggle Funktion und flexiblere Situationen) die man doch schon mal liefern könnte. Dazu endlich die Aussage zu Homematic und ein Großteil der Kunden wäre schon deutlich zufriedener.


Statt dessen kommen immer wieder die mehr oder weniger gleichen Textbausteine.



2018-05-16T05:23:01Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 07:23 Uhr
Das mit er Beratung ist wirklich ein Problem. Die Telekom suggeriert, dass sie eine Beratung zum Thema Smart Home anbieten, dabei haben die meisten Mitarbeiter Inn Shop, Chat und Hotline wenig Ahnung von dem System. Vielleicht wäre es besser, gar nicht erst den Eindruck zu vermitteln, dass man beraten kann. Dann gäbe es auch weniger verärgerte Kunden.
2018-05-16T07:40:04Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 09:40 Uhr
Hallo in die Runde. Mich machen solche Beiträge immer unruhig und ich weiss nicht, ob ich darauf antworten soll oder nicht.

Ich denke, das ist in erster Linie ein Frage der persönlichen Erwartungshaltung. Für mich ist Qivicon eine äußerst gelungene Mischung aus Vielfältigkeit der Hersteller und Bedienbarkeit. Aufgrund der daraus resultierenden Komplexität müssen dann leider auch Kompromisse eingegangen werden.

Man kann ein Alarmsystem aufbauen, Rauch- und Wassermelder einsetzen, Lampen steuern, die Heizung regeln, über die Alexa auch alles sprachgesteuert bedienen, eine Wetterstation und Kameras einbinden und vieles mehr. Das wird für viele ausreichend sein.

Wenn man mit der Heizungs- und Lampensteuerung schon an die Grenzen kommt, muss man schon höhere Ansprüche haben.

Und was viele Geräte anbelangt, werden diese oft nur über Interfaces, Bridges etc. eingebunden, wobei die unterschiedlichen Geräte der diversen Hersteller die unterschiedlichsten Eigenheiten aufweisen. Und bei IP-Geräten kommt noch das eigene Netzwerk hinzu. Eventuelle Fehler sind dann erst mal bei Qivicon sichtbar und werden oft auch dort gesucht und angemahnt. Meine SONOS Play1 Boxen waren damals auch immer mal nicht erreichbar. Das lag bei mir aber an den Boxen selbst, die im WLAN nicht mehr gefunden wurden. Nun habe ich sie mit LAN-Kabeln angebunden.

Ich vermute, das macht auch deutlich, warum eine Beratung nicht so trivial ist. Neben Qivicon selbst muss man auch eine Beratung zu den Fremdgeräten machen können. Selbst wir Intensivnutzer hier im Forum haben da noch Grauzonen. Das geht mir zumindest so. Dennoch bietet die Community hier eher Möglichkeiten, Fragen zu Qivicon beantwortet zu bekommen.

Was Alternativen zu Qivicon anbelangt habe ich noch nichts vergleichbares gesehen. Man kann da in speziellen Anwendungsbereichen sicherlich mehr machen, dafür sind andere Funktionalitäten nicht und nur über Umwege realisierbar. Und wer am Ende feststellt, dass Qivicon nicht die eigenen Erwartungen erfüllt, sollte dann wirklich den Schritt des Wechsels wagen. Man sollte Qivicon aber nicht generell verteufeln und das Ende prophezeien. 

2018-05-16T07:42:55Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 09:42 Uhr
Hallo Albatros,

danke für die umfassende Rückmeldung und ich möchte gerne auf Ihre Punkte eingehen. Erst einmal ist der QIVICON Community Rat kein Gremium, bei dem wir im Endeffekt nur mit Nutzern unterhalten, sondern wir präsentieren dort Konzepte (unterschiedlich weit fortgeschritten), die wir durch unsere Nutzer evaluieren um diese in den Entwicklungsprozess weitergeben zu können.

Um hier auf die beiden von Ihnen genannten Beispiele einzugehen, die im Beitrag genannt wurde. Genau diese Toggle-Funktion und die grundlegend flexiblere Situationslogik sind genau solche Punkte, die wir aufgreifen für die zukünftige Situationslogik. Ich kann Ihnen hierfür leider noch keinen Monat nennen, da wir diesen noch nicht genau beziffern können. Es ist jedoch von unserer Seite ganz klar das Ziel, die neue Situationslogik in diesem Jahr zu veröffentlichen. Und wir wissen darüber Bescheid, wie sehr es von unseren Nutzern erwartet wird. Deshalb möchten wir es natürlich so zeitnah wie möglich veröffentlichen ohne selbstredend das Testing zu vernachlässigen.

Und hier sind wir beim nächsten Punkt, die Frequenz der Updates. Wir arbeiten derzeit sehr intensiv daran, die Frequenz möglichst zu erhöhen und auch das Tempo des Bugfixing, welches wir in der Zukunft deutlich zeitnaher gewährleisten möchten. Aus diesem Grund haben wir im Bereich der Entwicklung vor kurzem die Arbeitsweise komplett angepasst, damit wir der geforderten Dynamik gerecht werden können. 

Derzeit liegt der Fokus unserer Entwicklung im besagten Bugfixing und ich hoffe das wir Ihnen diesbezüglich in den kommenden Wochen nähere Informationen zur Verfügung stellen können. Der zuletzt aufgetretene Fehler mit dem DECT Wandtaster wurde bspw. schon sehr zügig durch uns behoben. Genau solche zeitlichen Abstände sind perspektivisch unser Ziel bezüglich des Bugfixing, so dass wir Ihnen ganz klar das Gefühl vermitteln können, dass das System deutlich dynamischer ist und wir zeitnah auf die Kundenrückmeldungen eingehen. Und natürlich könnten Sie nun erneut sagen, es sei wieder einmal nur eine Absichtserklärung und mehr nicht, aber letztlich müssen Sie uns dann auch die Chance geben nach der Umstellung unserer Arbeitsweise Sie künftig überzeugen zu können.

Als letzten Punkt möchte ich noch den Zweig der Featureentwicklung aufgreifen. Dieser verläuft etwas anders, da wir speziell im Sektor der App-Neuausrichtung komplexe und tiefgreifende Änderungen vornehmen, die einen erheblichen Zeitaufwand in Anspruch nehmen. Da wir hier von den Kernelementen unserer Magenta SmartHome App möchten wir hierzu keine Schnellschüsse bzw. überstürzte Veröffentlichungen riskieren, da wir uns der Verantwortung Ihnen gegenüber bewusst sind und Ihnen eine entsprechend positive Erfahrung präsentieren wollen. Da die Entwicklungsprozesse komplex und zeitintensiv sind, haben wir uns zu Beginn des Jahres dazu entschlossen den Schulterschluss mit Ihnen zu suchen und den Community Rat eröffnet. Mit diesem ist es unsere Absicht, Sie an der Evolution schon frühzeitig teilhaben zu können. Und die geschlossene Gruppe mussten wir als Format wählen, da hier vertrauliche Informationen ausgetauscht werden, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden und die wir daher noch nicht öffentlich teilen können. Sprich, wir müssen hier einfach uns auch selbst absichern und wäre das nicht notwendig würden wir selbstredend die Informationen im öffentlichen Bereich posten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit der Antwort etwas mehr "Einblick" habe gewähren können.  Und die Kritikpunkte bezüglich der Beratung und des telefonischen Support gebe ich weiter. Ich bin hier bereits mit den verantwortlichen Personen im regelmäßigen Austausch und Ihre Erfahrungen helfen uns weiter systematisch Schwachpunkte prüfen zu können und diese entsprechend verbessern zu können.

Viele Grüße
Das QIVICON Support Team
2018-05-16T09:08:58Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 11:08 Uhr
Ich bin bestimmt kein Poweruser und meine Ansprüche sind bestimmt nicht zu hoch, aber bei der aktuellen Situationslogik ist es zwingend notwendig eine Situation wieder abzuschalten bevor man sie wieder aktivieren kann. Beispiel. Ein Raum mit "Standard"- und "Reinigungslicht". Standardlicht wird eingeschaltet danach das Reinigungslicht. Nach der Reinigung wird das Reinigungslicht ausgeschlatet. Die Lampe ist jetzt aus und kann über Standardlicht nicht wieder eingeschaltet werden weil dieses noch immer auf "EIN" ist. Daher muss man das Standardlicht zuerst ausschlaten, damit es wieder eingeschaltet werden kann. Über die Fernbedienung geht das vielleicht noch da der Status auch visuell angezeigt wird - über "Alexa" wirds schon schwieriger.
Ich wundere mich auch, warum man trotz Einbindung vieler Homematic Geräte es nicht geschafft hat auch den Drehgriff für Fenster und Türen einzubinden. Der macht ja neben dem sicherheitstechnischen Aspekt auch Sinn in der Wechselwirkung mit Heizungsthermostaten die sehr wohl verfügbar sind. Es gibt nicht einmal ein konkurrenzierendes Produkt weshalb man das Homematic Gerät nicht unterstützen möchte.
Nach über einem Jahr Nutzung von Qivicon stelle ich nur eine Entwicklungsbremse fest auf einem Markt der boomt. Ich brauche keinen Community Rat und Beta-versionen und schon gar nicht Absichtserklärungen - Fortschritt ist die Lösung um Kunden bei der Stange zu halten, sonst werden sie Alternativen suchen und von denen es in Zukunft immer mehr geben wird.
Auch ich möchte den Mitarbeitern hier keine Schuld an diesen Zuständen zuschieben. Vermutlich setzt die Telekom Ihre Entwickler mit gebunden Händen und Füßen an den Entwicklertisch bis ihnen ein kleines Startup die Show stehlen wird.

2018-05-16T09:15:56Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 11:15 Uhr
Ich bin bestimmt kein Poweruser und meine Ansprüche sind bestimmt
nicht zu hoch, aber bei der aktuellen Situationslogik ist es zwingend
notwendig eine Situation wieder abzuschalten bevor man sie wieder
aktivieren kann. Beispiel. Ein Raum mit "Standard"- und
"Reinigungslicht". Standardlicht wird eingeschaltet danach das
Reinigungslicht. Nach der Reinigung wird das Reinigungslicht
ausgeschlatet. Die Lampe ist jetzt aus und kann über Standardlicht nicht
wieder eingeschaltet werden weil dieses noch immer auf "EIN" ist. Daher
muss man das Standardlicht zuerst ausschlaten, damit es wieder
eingeschaltet werden kann. Über die Fernbedienung geht das vielleicht
noch da der Status auch visuell angezeigt wird - über "Alexa" wirds
schon schwieriger.
Ich wundere mich auch, warum man trotz
Einbindung vieler Homematic Geräte es nicht geschafft hat auch den
Drehgriff für Fenster und Türen einzubinden. Der macht ja neben dem
sicherheitstechnischen Aspekt auch Sinn in der Wechselwirkung mit
Heizungsthermostaten die sehr wohl verfügbar sind. Es gibt nicht einmal
ein konkurrenzierendes Produkt weshalb man das Homematic Gerät nicht
unterstützen möchte.
Nach über einem Jahr Nutzung von
Qivicon stelle ich nur eine Entwicklungsbremse fest auf einem Markt der
boomt. Ich brauche keinen Community Rat und Beta-versionen und schon gar
nicht Absichtserklärungen - Fortschritt ist die Lösung um Kunden bei
der Stange zu halten, sonst werden sie Alternativen suchen und von denen
es in Zukunft immer mehr geben wird.
Auch ich möchte den
Mitarbeitern hier keine Schuld an diesen Zuständen zuschieben.
Vermutlich setzt die Telekom Ihre Entwickler mit gebunden Händen und
Füßen an den Entwicklertisch bis ihnen ein kleines Startup die Show
stehlen wird.

2018-05-16T20:18:19Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 22:18 Uhr
Ich will nach langem Überlegen jetzt auch mal meine Meinung dazu abgeben:


Man bekommt bei vielen meiner Beiträge das Gefühl dass ich das Qivicon-System garnicht mag, aber das ist nicht so. Auch die haben genau das geeignete Kundenpotenzial  (wie auch andere schon angemerkt haben).


Grundsätzlich stimme ich der Frage nicht zu ob Qivicon am Ende ist, denn dazu ist der Finanzapparat dahinter zu mächtig.

Die Frage ist doch eher: Was macht Qivicon noch attraktiv? 


Es sollte eigentlich ein System sein wo man als Endnutzer (ohne viel Ahnung) mühelos viele Komponenten von vielen Herstellern vereinen kann.




Was ist daraus geworden?


Ja, es ist immer noch ein relativ einfach einzurichtendes System. Man kann über ein paar Klicks irgendwelche Komponenten hinzufügen und dann damit agieren.


ABER:


Ich bin jetzt seit knapp 3 Jahren extrem aktiv in der Community und in letzter Zeit kann ich fast nicht mehr helfen weil gefühlt jeder 3. Beitrag immer nur von einem Bug berichtet den man als Nutzer nicht beheben kann und auf den Support angewiesen ist.

So etwas ist ehrlich gesagt traurig und ich will nur hoffen dass diese Umstrukturierung jetzt wirklich dazu führt dass Probleme schneller behoben werden (ich kann auch nach 6 Monaten immer noch nicht eine Push-Meldung zuverlässig schicken lassen wenn meine Miele-Waschmaschine fertig ist, schnell ist was anderes.....)



Zum Thema Kundenwünsche bezgl weitere Möglichkeiten:

Mir ist vollkommen klar dass jeder Nutzer seine eigenen Interessen hat. Der eine möchte ne Toggle-Funktion, der andere ne Garagentorsteuerung, etc.....

Das sind auf der einen Seite die Dinge die Qivicon wieder interessant machen könnten.


Auf der anderen Seite schaue ich mir die Wünsche an und denk mir:

Warum machen die (Qivicon) das einfach nicht, mit den derzeit möglichen Komponenten kann man das doch ohne Probleme realisieren....



Wo liegt die "Verbohrtheit" bei Qivicon dass man wirklich meint jedem Gerät 40-90% der Funktionen zu klauen, lieber eigene Geräte entwickelt die dann doch nicht so toll sind (ich kämpf mich durch so einige Threads in der TelekomCommunity mir dem DECT-Zeug) und immer noch suggeriert dass man auf dem Vormarsch ist?


Weiterhin vielleicht mal für die Qivicon-Jungs zum Nachdenken folgende Story:

Ich arbeite bei einem Fachhändler der unter anderem Vertriebspartner der Telekom ist.Zwar ist mein Bereich ein anderer aber meine Geschäftsführung kam kürzlich auf mich zu (da Sie über meine Kenntnisse Bescheid wissen) und fragten wie man den Umsatz bei MagentSmartHome im Laden pushen könnte.

Ich habe Ihnen folgende Frage gestellt:

"Wir sind Dienstleister, unsere Kunden verlassen sich auf uns. Wenn sie ein Problem haben rufen sie uns an und es wird von uns erwartet dass wir das Problem ZEITNAH lösen. Wie sollen wir das bei MagentaSmartHome schaffen wenn wir auf Gedeih und Verderben auf den Support angewiesen sind?"



Jetzt ist halt Qivicon gefragt:

Wollt ihr voranschreiten und mal zeigen dass es "gefühlt" vorwärts geht oder wollt ihr euch lieber auf den Lorbeeren ausruhe weil ihr zur Telekom gehört und genügend Budget dahinter sitzt?



Das war jetzt nur ein kleiner Ausflug in die Gedankenwelt was mich derzeit bei Qivicon so "beschäftigt".

Sascha, trotzdem nochmal für dich den höchsten Respekt. Wir schreiben jetzt schon seit knapp 3 Jahren und ich habe es noch nie erlebt dass du dich irgendwie im Ton vergriffen hast obwohl du das alles komplett mitmachen musst und noch parteiisch sein musst.

Dich trifft hier weniger die Schuld und dein "teilweise abwesend sein" hier in der Community (damit ist gemeint dass du gefühlt nicht mehr so häufig hier antwortest/aktiv bist) sehe ich eher als Zeichen dass sie dich wahrscheinlich in 1000 andere aufgaben noch eingebunden haben.


Gruß Cobra

2018-05-16T20:39:50Z
  • Mittwoch, 16.05.2018 um 22:39 Uhr
Ach ja, einen Punkt hab ich noch vergessen:

Mein Thread über System-Wechsel.


Ich hab mir damals eigentlich nicht viel dabei gedacht, mir ging nur das Gemeckere von anderen Nutzern gegen den Strich wenn ich (oder auch andere Personen) in einem Thread von anderen System und den dortigen Möglichkeiten gesprochen haben.


Aber es ist halt dazu gekommen dass es zum Selbstläufer wurde (hier auch mein Dank an Albatros und andere fleißige Schreiber). Der Thread besteht seit über einem Jahr und die Leute von Qivicon können in genau diesem Thread soooo viel Input mitnehmen was besser laufen muss. Viel besser als irgendeine Meinungsumfrage denn dort schreiben Nutzer meist auch WARUM sie gewechselt haben.


Wir halte uns dort immer noch sehr bedeckt und die meisten vorgestellten Lösungen sind keine "Konkurrenz" gegenüber Qivicon weil sie ein anderes Ziel verfolgen. Aber dennoch für Qivicon ein Thread der lesenswert ist um zu wissen in welche Richtung es geht.



Auf der anderen Seite gibt es aber extreme Konkurrenz:

Apple mit Homekit ist fast auf dem selben Niveau mit Qivicon, Mediola hat nur noch den "hohen Preis" als Gegenargument.


Also lange kann das nicht mehr gut gehen.....

2018-05-17T05:45:29Z
  • Donnerstag, 17.05.2018 um 07:45 Uhr
@Austriacus:

mit Deinem geschilderten Lampen-Usecase sprichst Du natürlich eine Schwachstelle an.

Ich vermute, es handelt sich um ein Leuchtmittel, welches über zwei manuelle Situationen unterschiedlich hell leuchtet (Standard und Reinigung). Manuelle Situationen haben keinen Timer o.ä. und schalten sich auch nicht von selbst wieder ab. Und man kann mit einer Folgesituation auch keine Vorgängersituation ein- oder ausschalten, nur das entsprechende Gerät. Damit ersetzt man eigentlich nur noch einen Lichtschalter bzw. Dimmer.

Solche Dinge bilde ich auch nicht über Qivicon ab. Ich nutze Philips HUE-Lampen, die ich dann über die Alexa steuere. Der Lampe, und auch der Alexa, ist es egal, über welchen Skill sie angesprochen wird. Dann sagst Du einfach nur 'Alexa, schalte X-Lampe ein oder aus'. Mit dem Sprachbefehl zum Dimmen kann man die Helligkeit steuern. Das ist eigentlich ganz einfach.

Mit meiner Frau streite ich übrigens permanent über solche Funktionen. Sie fragt sich immer wieder, warum sie Lampen über Smart Home steuern soll, wenn der Lichtschalter sich doch direkt neben ihr befindet und eigentlich nichts anders bewirkt.

Lampensteuerung macht erst mit Sensoren richtig Sinn.

Gruß
Jürgen
2018-05-17T06:47:14Z
  • Donnerstag, 17.05.2018 um 08:47 Uhr

@Jürgen

Hätte ich gewußt, das man die Osram Bridge nicht einbinden kann, hätte ich mich vielleicht auch für Heu entschieden. Lieber wäre mir allerdings ein System, bei der man die Geräte zentral steuern man, nicht mit verschiedenen Apps und verschiedenen Steuergeräten.

Natürlich hast Du Recht, dass Lichtsteuerung vor allem sensorgesteuert wirklich Sinn macht (das funktioniert auch ganz gut), aber auch" normales" ein- und ausschalten kann praktisch sein. ZB. Licht aus, wenn ich schon im Bett liege.

Solche Einzelschaltungen funktionieren ja auch ganz gut, aber wie Du mich richtig verstanden hast geht es um das Schalten verschiedener Situationen für dasselbe Gerät.


Mein Eindruck von Qivicon ist der eines Vorführgerätes. Es scheint als hätte man ausgewählte  Geräte verschiedener Hersteller mit Funktionen versorgt um beispielsweise auf einer Messe das System demonstrieren und das Kundeninteresse prüfen zu können.

Das ist auch OK, aber dann muss man weiter machen, und da hakt's.


Es könnten auch ein Konzerninteressen dahinter stehen, warum man bemüht ist alle BOSCH Haushaltsgeräte zu integrieren und nicht die vergleichsweise kleinerer Hersteller. Jeder will Geld verdienen und nicht den Umsatz anderer Unternehmen fördern.


Ich sehe das pragmatisch. Ich nutze dieses System die bezahlten zwei Jahre, und wenn es dann keinen merklichen Fortschritt in Richtung meiner Interessen gibt, gibt es bestimmt was Neues.


Wie gesagt, meine Ansprüche sind nicht groß, aber es nervt Alexa sagen zu müssen ein Licht auszuschalten um es wieder einschalten zu können weil sich die ausgeschaltet Lampe  im Smartphone-System noch im Status EIN befunden hat.


Anwesenheitssteuerung ist auch so ein Thema. Habe bisher noch keine Möglichkeit gefunden die Anwesenheit verschiedener Personen festzustellen ohne die App zu installieren. (Ping, Funkchip). Ist auch eine Frage der  Berechtigungen. Ich will nicht, dass meine Putzfrau am Wochenende von ihrer Couch aus meinen Fernseher ausschaltet.


Eine automatische Abwesenheitserfassung ist nicht so schwierig, wie uns Glauben gemacht werden soll. Alles eine Frage der Logik.


Es ist also viel zu tun. Also MACHEN NICHT REDEN.


In diesem Sinne verabschiede ich mich von diesem Thread


2018-05-17T07:23:18Z
  • Donnerstag, 17.05.2018 um 09:23 Uhr
jvs1402:
@Austriacus:

mit Deinem geschilderten Lampen-Usecase sprichst Du natürlich eine Schwachstelle an.

Ich vermute, es handelt sich um ein Leuchtmittel, welches über zwei manuelle Situationen unterschiedlich hell leuchtet (Standard und Reinigung). Manuelle Situationen haben keinen Timer o.ä. und schalten sich auch nicht von selbst wieder ab. Und man kann mit einer Folgesituation auch keine Vorgängersituation ein- oder ausschalten, nur das entsprechende Gerät. Damit ersetzt man eigentlich nur noch einen Lichtschalter bzw. Dimmer.

Solche Dinge bilde ich auch nicht über Qivicon ab. Ich nutze Philips HUE-Lampen, die ich dann über die Alexa steuere. Der Lampe, und auch der Alexa, ist es egal, über welchen Skill sie angesprochen wird. Dann sagst Du einfach nur 'Alexa, schalte X-Lampe ein oder aus'. Mit dem Sprachbefehl zum Dimmen kann man die Helligkeit steuern. Das ist eigentlich ganz einfach.

Mit meiner Frau streite ich übrigens permanent über solche Funktionen. Sie fragt sich immer wieder, warum sie Lampen über Smart Home steuern soll, wenn der Lichtschalter sich doch direkt neben ihr befindet und eigentlich nichts anders bewirkt.

Lampensteuerung macht erst mit Sensoren richtig Sinn.

Gruß
Jürgen



Und da gebe ich Deiner Frau zu 100 Prozent Recht. Wieso soll sie die App auf machen wenn der Lichtschalter näher ist. Allerdings ist das ein Qivicon Problem. Ich verstehe ja nicht mal die Werbung wo sie auf die App schaut um zu sehen das die Kaffeemaschine noch an ist und sie dann aus macht.

Bei mir wird über diverse Sensoren (Bewölkungsgrad, Sonnenauf/untergang und Lichtintensität in den Räumen) das Flurlicht und das Wohnzimmerlicht gesteuert. Ausserdem wird ab 20 Uhr das Licht im Wohnzimmer und im Flur gedimmt und auf Warmweiß im Wohnzimmer und Farbig im Flur umgestellt( natürlich nur wenn es draußen dunkel genug ist und die Eltern zu Hause sind, oder das Kind im Wohnzimmer fern schaut und im eigenen Zimmer das Licht aus gemacht hat).

Ich denke mal sowas wäre das sicherlich schon verständlicher für Deine Frau, oder?




Grüße

2018-05-17T08:57:47Z
  • Donnerstag, 17.05.2018 um 10:57 Uhr
Bei sensorgesteuerten Lichteffekten ist die Akzeptanz auch da. Sie sieht nur nicht ein in die Alexa zu schreien, das Leselicht einzuschalten, wenn der Schalter an der Stehlampe direkt neben ihr hängt.
2018-05-17T09:28:12Z
  • Donnerstag, 17.05.2018 um 11:28 Uhr
Warum das noch ewig diskutieren? Es fehlt einfach eine „Toogle-Funktion“ um Situation erneut anzustoßen. Das hätte man durchaus schon vor langer Zeit seitens Qivicon in die App integrieren können. Warum so wenig Kundenorientiertent (Toogle, Garagentor, Einbindung sinnvoller Aktoren) gemacht wurde, kann man nur rästseln. Das es eine neue App geben wird ist wenigstens schonmal ein Lichtblick.
2018-05-17T12:24:27Z
  • Donnerstag, 17.05.2018 um 14:24 Uhr
Da Vattenfall nicht weiter Partner ist, bleibt noch die Rheinenergie App.

Die kann schon alles, was in der Magenta App vielleicht noch kommt.

Da werden Schaltbefehle an Qivicon geschickt und fertig ist.

Situationen EIN und AUS schalten gibt es da nicht. Geofencing kann die App auch.

Genauso wie laufen im Browser auf dem PC.


Aber wer weiß wie lange Rheinenergie noch bei Qivicon ist.

Ausserdem kann man sie wohl nicht, wie seinerzeit die Vattenfall App, per PrePaid Karte kaufen.


Alles sehr schade! 

Dateianhänge
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